gegen Kopp!

Hier, dass die jetzt alle die Buxe inne Stiefel tragen, bzw. die Stiefel übere Buxe -- je nachdem wie man möchte --, das ist ja gar nicht so tragisch, hat man sich auch schnell dran gewöhnt. Gibt Schlimmeres! Zum Beispiel Stiefel mit Fell und Bommeln dran! Bommel, hömma, wer hat sich sowas eigentlich ausgedacht? Das ist ja sozusagen das Antonym zu Ästhetik. Na ja, man muss nicht alles verstehen.

Dass man eindeutig zu müde ist, merkt man spätestens dann, wenn man sich morgens beinahe Rasierschaum statt Deo unter die Arme sprüht. Oder im Supermarkt die Waren wieder vom Kassenfließband zurück ins Regal stellt, weil man erschrocken feststellt, das Portmonnee nicht dabei zu haben. Und einem dann, nachdem man die Waren schön ordentlich einsortiert hat, einfällt, dass man ja absichtlich das Portmonnee zu Hause hat liegen lassen und nur einen 10-Euro-Schein in die Hosentasche gesteckt hat.

Sooo toll sind Handys getz auch nich!

Keine Frage, Mobiltelefone, wie wir sie heute kennen, bringen viele Vorteile mit sich, muss man gar nicht mehr erwähnen. Trotzdem weisen sie einige Charakteristika auf, die mir den Umgang mit ihnen immer noch vermiesen. Und zwar jetzt mal angenommen den Fall, man hätte nicht nur in 10 Sekunden eben was zu klären. Zu nennen wären hier die zwei Hauptkommunikationsformen dieser Geräte: 1. Telefonieren und 2. Texten.
Telefonieren mit Handys hat den Nachteil, dass es derzeit zumeist noch immer zu teuer ist, Gespräche von längerer Dauer zu führen, wenn ich jemanden anrufe. Werde ich angerufen, gilt in der Regel also dasselbe für den Anrufer, folglich bin ich wiederum angehalten, das Gespräch nicht zu lang werden zu lassen.
Angenommen, Kosten spielten keine Rolle, bliebe noch immer der Faktor der Mobilität. Wenn ich eine Person auf dem Handy anrufe, kann ich immer das Pech haben, dass sie im Moment beschäftigt/unterwegs ist, also möglicherweise zu dem Zeitpunkt gar nicht an einem Gespräch interessiert ist. Beim Festnetzanschluss kann man schon eher damit rechnen, dass die angerufene Person, sofern zu Hause, darauf eingeht. Zudem hat man hier normalerweise das Problem der "vorübergehenden Nichterreichbarkeit" nicht.
Textnachrichten haben ebenfalls den Nachteil relativ hoher Kosten bei gleichzeitig geringer Leistung - 160 Zeichen als Einheit sind nahezu immer zu wenig. Und wer mehr schreiben will, muss auch mehr zahlen. Und überhaupt, immer so ein paar Brocken Information hin und her schicken, kriegt man ja auch meistens nix vernünftig mit geregelt. Kann gar nicht verstehen, dass die Jugend da so begeistert von ist.

Sie stehlen uns den Herbst. Zumindest stehlen sie ihn mir, anderen aber vermutlich auch. Für mich ist er eben nicht nur die nervige Wartezeit zwischen Freibad und Schneeballschlacht, aber das kümmert sie nicht. Wenn ich durch die Läden gehe und mir Adventskalender, Weihnachtsmänner und Engelsfiguren entgegenspringen und in den Fußgängerzonen die Beleuchtung aufgebaut wird, höre ich in meinem Innern bereits reflexartig dieses Glöckchenklingeln, gepaart mit dieser eindringlichen Keyboardmelodie und sehe vor meinem geistigen Auge George Michael mit seinen Freunden durch den Schnee stapfen und in einer warmen Hütte sitzen. Ich will das nicht - macht mit dem Dezember was ihr wollt, aber wenigstens der November darf ruhig noch weihnachtsfrei bleiben.

Ich muss es gestehen, ich find Star Wars schon gut. Und war dann auch letzte Woche Mittwoch auf so 'ner Premierenvorstellung von Episode III, in der Essener Lichtburg, sehr schönes Kino, wir hatten auch absolute Top-Plätze - auf so nem Balkon, direkt in der Mitte, optimale Sicht.
Jedenfalls, da hat man dann doch mit Schrecken feststellen müssen, wie nerdig Star-Wars-Fans sind. Und ich mein damit gar nicht mal die, die in Kostümen oder mit Vader-Maske da antanzen, sondern den durchschnittlichen Besucher eines solchen Films: männlich, Anfang 20, lange Haare, Bart, T-Shirt irgendeiner lächerlichen Metal-Kombo. Die Typen hatte ich eigentlich immer zu Star Trek zugeordnet, so Physik-Nerds eben.
Hier, die Kollegen von der marginalen Revolution schreiben auch ab und zu was zu Star Wars, kann man auch mal klicken gehen.

"Es sind Updates verfügbar. Möchten Sie die neue Version jetzt downloaden?" is the new "Ich bin Yoga-Mönch aus Berlin und mit diesem Buch möchte ich Dir einen Weg zeigen, durch Meditation Frieden zu finden..." (oder ein anderer nerviger Promotionmensch Ihrer Wahl)

Wieso sind es eigentlich immer die Raucher, die kein Feuer dabei haben? Und dann von anderen erwarten, nach der höflichen Frage "Ey, hasse Feuer?!" der schon im Mundwinkel klebenden Kippe ein Feuerzeug entgegenzustrecken. In aller Regel reagieren diese Leute dann meist mit Unverständnis, sei es weil man schlicht kein Feuerzeug zur Hand hat, oder gar Nichtraucher ist. Hättet ihr also lieber einen Raucher um Feuer gebeten? Wohl kaum, der hat ja keins.

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